
Riedel
Wein schmeckt im richtigen Glas anders. Riedel macht die Gläser dafür, in 11. Generation aus Tirol.
Schau mal, du kannst denselben Wein in zwei Gläsern probieren und schwören, es sind zwei verschiedene Weine. Genau das ist Riedels Punkt: Die Form des Glases verändert, wie der Wein an deine Nase und auf deine Zunge kommt. Das ist keine Esoterik, das ist Physik.
Riedel macht diese Gläser seit 1756, in elfter Generation, heute in Kufstein in Tirol. Bei uns in der Vinothek arbeiten wir mit ihnen, und bei der Weinzeit stellen wir genau diese Gläser auf den Tisch. Wein ist bei Thoki kein Beiwerk, sondern die zweite Säule, und das Glas gehört dazu.
Warum das Glas den Wein verändert
Nimm denselben Wein, schenk ihn in ein dünnwandiges Riedel-Glas und in ein dickes Standard-Glas, und probier nebeneinander. Du wirst zwei verschiedene Weine schmecken. Das liegt nicht am Wein, sondern am Glas.
Riedel hat als Erster systematisch erforscht, wie Form, Größe und Randdurchmesser den Wein lenken. Eine engere Öffnung bündelt die Frucht in die Nase, eine größere Schale gibt dem Wein Luft, der Randdurchmesser steuert, wo der Wein zuerst auf die Zunge trifft, vorne süß, hinten herb. So entscheidet die Form, welche Seite des Weins du zuerst wahrnimmst.
Klingt nach Detail, ist aber der Unterschied zwischen „ganz nett" und „jetzt verstehe ich, warum der Winzer das so gemacht hat". Genau dafür gibt es bei Riedel pro Rebsorte eine eigene Glasform.
Welches Glas für welchen Wein?
Die kurze Version: kräftige Rotweine ins große Glas, feine Weiße ins kleinere, Schaumwein ins schlanke. Die längere lohnt sich. Für Bordeaux, Cabernet und tanninbetonte Rote nimmst du ein hohes, großes Glas, das die Tannine weicher wirken lässt. Für Burgunder und Pinot Noir die bauchige Schale, die die zarte Frucht öffnet.
Bei Weißwein trennt Riedel weiter: ein engeres Glas für Riesling und Sauvignon, das die Säure und das Aroma fokussiert, ein etwas breiteres für gereifte, kräftige Weiße wie Chardonnay. Für Champagner und Sekt ein schlankes Glas, das die Perlage länger hält, statt sie wie eine breite Schale verpuffen zu lassen.
Du musst dir nicht zwanzig Gläser hinstellen. Drei, vier gut gewählte Formen decken fast alles ab, was du trinkst. Welche das für deinen Weinkeller sind, gehen wir bei uns im Studio durch, am besten mit einem Glas in der Hand.
Mundgeblasen oder maschinell, welche Serie passt?
Riedel hat für jedes Budget und jeden Anlass eine Serie. Hier die vier, die wir am häufigsten empfehlen. Keine ist „besser", sie sind für unterschiedliche Momente gemacht.
| Feature | Sommeliers Die Referenz, seit 1973 | Veritas Leichter Luxus | Vinum Der Klassiker, seit 1986 | Performance Für jeden Tag |
|---|---|---|---|---|
| Fertigung | Mundgeblasen | Maschinell, sehr dünn | Maschinell | Maschinell, robust |
| Charakter | Das Referenz-Glas | Federleicht, fein | Bezahlbar, bewährt | Mit reliefierter Innenwand |
| Ideal für | Beste Weine, großer Abend | Mundgeblasen-Feeling für oft | Einstieg rebsortenspezifisch | Familie, Alltag, oft im Einsatz |
| Spülmaschine | Besser Handwäsche | Besser Handwäsche | Geeignet | Geeignet |
| Preis-Idee | Höchste Lage | Gehoben | Mittel | Günstigster Einstieg |
Alle vier kannst du bei uns im Studio Wörthsee in die Hand nehmen und vergleichen. Welche Serie passt, hängt davon ab, wie und wie oft du Wein trinkst. Stand 2026.
Riedel in unserer Vinothek, nicht nur in der Vitrine
Bei vielen steht teures Glas im Schrank und wird einmal im Jahr rausgeholt. Bei uns ist das anders. Die Riedel-Gläser sind im Studio im Einsatz, in der Vinothek, bei den Kochevents und vor allem bei der Weinzeit.
Weinzeit heißt: drei Gläser, ein Abend, gute Weine, und eben die richtigen Gläser dazu. Du schmeckst den Unterschied am eigenen Gaumen, statt ihn dir erklären zu lassen. Das ist die direkteste Art, Riedel zu verstehen, einfach mal nebeneinander probieren.
Und weil Wein bei uns zur Küche gehört, denken wir das zusammen: die Küche, in der du kochst, die Holz-Theke von Spekva, auf der das Glas steht, und das Riedel-Glas, aus dem du trinkst. Ein Studio aus einem Gedanken.
Dekanter, wenn der Wein Luft braucht
Manche Weine, vor allem junge, kräftige Rote, brauchen Luft, bevor sie ihr volles Aroma zeigen. Dafür gibt es den Dekanter: Du gießt den Wein um, er bekommt Sauerstoff, und nach zwanzig Minuten schmeckt er offener und runder.
Riedel macht daraus fast Skulpturen. Maximilian Riedel, der heutige Chef, hat sich als Dekanter-Designer einen Namen gemacht, der Cornetto war der erste frei geformte. Schön anzusehen und gleichzeitig funktional, weil die Form die Luftberührung maximiert.
Ob dein Wein einen Dekanter braucht, hängt vom Wein ab, nicht jeder will dekantiert werden. Was sich für deine Weine lohnt, sagen wir dir direkt, auch wenn die Antwort manchmal „brauchst du nicht" ist.
Komm vorbei und probier den Unterschied
Riedel-Gläser kauft man nicht am besten online. Du musst einmal nebeneinander probiert haben, denselben Wein in zwei Formen, dann ist die Sache klar. Genau das kannst du bei uns im Studio in Wörthsee machen.
Wir gehen mit dir durch, welche Weine du trinkst, und welche zwei, drei Glasformen dir am meisten bringen. Kein Zwang zum großen Set, lieber die richtigen Gläser als viele. Und wenn du sowieso eine Küche bei uns planst, gehört das Glas für uns einfach dazu.
Studio Wörthsee, rund 25 Kilometer westlich von München. Termin macht's entspannter, dann nehmen wir uns Zeit für dich, und ein, zwei Gläser Wein gehören dazu.
Vier Gründe für Riedel
Die Form verändert den Geschmack
Riedel baut für jede Rebsorte eine eigene Glasform. Bordeaux, Burgund, Riesling, Champagner. Du riechst und schmeckst denselben Wein anders, das ist messbar, nicht eingebildet.
11 Generationen, seit 1756
Glasmacher-Familie seit 1756, aus Böhmen nach Kufstein in Tirol. Heute führt Maximilian Riedel das Haus in elfter Generation. Claus Riedel gilt als Vater des modernen Weinglases.
Mundgeblasen bis alltagsfest
Von der mundgeblasenen Sommeliers-Linie für den großen Abend bis zur robusten Performance fürs tägliche Glas Wein. Für jedes Budget die passende Serie.
In unserer Vinothek
Bei uns in Wörthsee sind die Riedel-Gläser im Einsatz, nicht nur in der Vitrine. Bei der Weinzeit trinkst du aus genau diesen Gläsern.
Ich bin nicht der beste Sommelier. Aber das habe ich gelernt: Trinkst du einen guten Wein aus dem falschen Glas, verschenkst du die Hälfte. Mit dem richtigen Riedel-Glas riechst du plötzlich Aromen, die vorher nicht da waren. Das musst du einmal nebeneinander probiert haben, dann verstehst du es.

Häufige Fragen zu Riedel
Verändert das Glas wirklich den Geschmack des Weins?
Ja, und das ist keine Marketing-Behauptung. Form, Größe und Randdurchmesser des Glases steuern, wie der Wein an deine Nase kommt und wo er zuerst auf die Zunge trifft. Riedel hat das als Erster systematisch erforscht. Am deutlichsten merkst du es, wenn du denselben Wein in zwei verschiedenen Gläsern nebeneinander probierst, genau das kannst du bei uns im Studio.
Welches Glas brauche ich für welchen Wein?
Grobe Regel: kräftige Rote (Bordeaux, Cabernet) ins große, hohe Glas; Burgunder und Pinot Noir in die bauchige Schale; Riesling und feine Weiße ins engere Glas; Champagner ins schlanke. Du brauchst keine zwanzig Gläser, drei bis vier Formen decken das meiste ab. Welche für dich, klären wir im Studio.
Was ist der Unterschied zwischen Sommeliers, Vinum, Veritas und Performance?
Sommeliers ist die mundgeblasene Referenz-Serie für den großen Abend. Vinum ist der bezahlbare maschinell gefertigte Klassiker. Veritas ist sehr dünnwandig und alltagstauglicher Luxus. Performance ist robust und ideal für jeden Tag. Im Studio kannst du sie nebeneinander in die Hand nehmen.
Sind teure Weingläser das Geld wert?
Wenn du gerne und öfter guten Wein trinkst: ja. Ein gutes Glas holt aus demselben Wein spürbar mehr raus, Aromen, Balance, Abgang. Wenn du selten Wein trinkst, reicht ein solides Standardglas. Wir sagen dir im Studio, wo sich die Investition lohnt und wo nicht.
Sind Riedel-Gläser spülmaschinenfest?
Die maschinell gefertigten Serien wie Performance und Vinum sind spülmaschinengeeignet. Die mundgeblasenen Serien wie Sommeliers und Superleggero spülst du besser von Hand, sie sind feiner und empfindlicher. Im Zweifel vorsichtig per Hand, dann hältst du am längsten Freude dran.
Wo kann ich Riedel-Gläser in München sehen?
Bei uns im Thoki Studio in Wörthsee, rund 25 Kilometer westlich von München. Wir haben Riedel in der Vinothek im Einsatz und nutzen die Gläser bei der Weinzeit. Komm zum Termin oder zu einem Event, dann kannst du die Gläser direkt mit Wein testen.
Wer steckt hinter Riedel?
Eine Glasmacher-Familie seit 1756, ursprünglich aus Böhmen, seit 1956 in Kufstein in Tirol. Heute in elfter Generation geführt von Maximilian Riedel. Claus Josef Riedel gilt als Vater des modernen Weinglases, sein Sohn Georg machte das rebsortenspezifische Glas mit der Serie Vinum bezahlbar.
Brauche ich einen Dekanter?
Kommt auf den Wein an. Junge, kräftige Rotweine profitieren von Luft und werden im Dekanter offener und runder. Viele Weißweine und gereifte Rote brauchen das nicht. Wir sagen dir für deine Weine, ob sich ein Dekanter lohnt.
Verwandte Marken
Riedel live erleben
Im Studio Wörthsee siehst du Material, Bedienung und Verarbeitung in echt. Kein Online-Vergleich ersetzt das Live-Erlebnis.





