Zum Inhalt springen
Dunkle Küche mit Naturstein-Arbeitsplatte aus Granit, Weinglas auf der polierten Steinfläche, warme Atmosphäre
HerstellerStein & Oberflächenseit 1946

Steinmetz Maier

Naturstein-Arbeitsplatten, die deine Küche zum Unikat machen: aus einer Augsburger Manufaktur seit 1946.

80+
Jahre Spezialist
Augsburg
Gegründet in
6
Vorzüge

Die Arbeitsplatte ist die Fläche, die du in deiner Küche am meisten anfasst. Hier wird geschnitten, abgestellt, gelehnt, geredet. Und kaum etwas verändert den Charakter einer Küche so sehr wie das Material dieser Platte. Naturstein ist dabei das Ehrlichste, was du nehmen kannst: gewachsen über Millionen Jahre, jede Platte ein Unikat, kein Dekor, das einen Stein nur nachdruckt.

Damit aus einem rohen Block deine Arbeitsplatte wird, braucht es einen Steinmetz. Wir arbeiten dafür mit der Steinmetzmanufaktur Maier aus Augsburg, einem Familienbetrieb seit 1946, heute in dritter Generation. Stein ist dort kein Sortimentspunkt, sondern Handwerk, das sie seit fast 80 Jahren machen.

Handwerk & Technik

Handwerk seit 1946, Technik von heute

Angefangen hat das Ganze 1946, als Johann Maier nach dem Krieg in Augsburg seine erste Steinmetz-Werkstatt aufmachte. Seitdem ist der Betrieb in Familienhand geblieben, vom Vater zum Sohn und weiter — heute führt Matthias Maier die Manufaktur in dritter Generation.

Was über fast 80 Jahre gleich geblieben ist: das Verständnis für den Stein. Was sich geändert hat, ist die Technik. Heute schneiden ein CNC-Bearbeitungszentrum und eine Wasserstrahlanlage die Platten millimetergenau, Ausschnitte für Spüle und Kochfeld inklusive. Handwerk und Hightech, beides im eigenen Haus in Augsburg.

Für uns ist das die richtige Kombination: Eine Arbeitsplatte aus Naturstein ist ein Unikat, und sie soll von jemandem gefertigt werden, der den Stein versteht — nicht von einer anonymen Platte-nach-Maß-Fabrik.

Natursteinplatte auf einer Wasserstrahl-Schneidanlage in der Steinmetz-Werkstatt, Wassernebel und warmes Licht
Material

Die Materialien, mit denen wir arbeiten

Schwarze Granit-Arbeitsplatte Nero Assoluto, poliert, mit feiner Kristallstruktur
Granit — robust, hitzefest, jede Platte ein Unikat
Weiße Calacatta-Marmor-Platte mit grauer und goldener Maserung
Marmor — edel und lebendig, etwas empfindlicher
Heller Quarzit Taj Mahal in Creme und Beige mit fließender Maserung
Quarzit — hell wie Marmor, hart wie Granit
Silestone Quarzkomposit-Arbeitsplatte in warmem Weiß mit feiner Sprenkelung
Silestone — Quarzkomposit, pflegeleicht und gleichmäßig
Dekton Sinterstein-Oberfläche in mattem Beton-Grau
Dekton — Sinterstein, extrem hitze- und kratzfest
Keramik-Arbeitsplatte in mattem Greige mit feiner Maserung
Keramik — ultramatt, fleckenresistent, modern
Materialvergleich

Naturstein, Quarzkomposit oder Keramik?

Nicht jede Arbeitsplatte muss aus gewachsenem Naturstein sein. Maier verarbeitet auch Quarzkomposit und Sinterkeramik — beide pflegeleichter, dafür ohne den Unikat-Charakter von echtem Stein. Hier die drei Material-Familien im direkten Vergleich.

Optik
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Jede Platte ein Unikat, gewachsen
QuarzkompositSilestone
Gleichmäßig, viele Farben
SinterkeramikDekton · Keramik
Gleichmäßig, auch Beton- & Marmoroptik
Hitzebeständig
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Sehr (Granit am meisten)
QuarzkompositSilestone
Begrenzt, Untersetzer nötig
SinterkeramikDekton · Keramik
Sehr hoch, Topf direkt möglich
Kratzfest
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Hoch (Granit/Quarzit)
QuarzkompositSilestone
Hoch
SinterkeramikDekton · Keramik
Sehr hoch
Säure & Flecken
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Marmor empfindlich, Granit robust
QuarzkompositSilestone
Unempfindlich
SinterkeramikDekton · Keramik
Unempfindlich
Pflege
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Einmal imprägnieren
QuarzkompositSilestone
Pflegeleicht, kein Imprägnieren
SinterkeramikDekton · Keramik
Pflegeleicht, kein Imprägnieren
Charakter
NatursteinGranit · Marmor · Quarzit
Naturprodukt, lebt
QuarzkompositSilestone
Konstant & berechenbar
SinterkeramikDekton · Keramik
Technisch, ultradünn möglich

Welche Platte zu deiner Küche passt, hängt von Optik, Nutzung und Budget ab. Wir gehen das mit dir im Studio durch, am besten mit den Mustern in der Hand. Stand 2026.

Materialwahl

Welcher Stein passt zu deiner Küche?

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie du kochst. Wenn bei dir viel los ist, heiße Töpfe abgestellt werden und es robust sein soll, ist Granit oder Quarzit die beste Wahl — beide sind hart, hitzefest und nehmen dir nichts übel.

Marmor ist der Schönste, aber auch der Sensibelste. Säure aus Zitrone oder Wein kann matte Flecken hinterlassen, und er will pfleglich behandelt werden. Wenn du mit dieser Patina leben kannst — viele lieben gerade das, weil die Platte eine Geschichte bekommt — ist Marmor ein Traum. Willst du makellose Marmor-Optik ohne die Empfindlichkeit, nimm lieber hellen Quarzit.

Und wenn du am liebsten gar nichts beachten willst: Dann sind Dekton oder Keramik dein Material. Hitze, Säure, Kratzer, Flecken — fast egal. Dafür ist es technischer, weniger Naturprodukt. Was zu dir passt, finden wir im Gespräch heraus, am besten mit den Mustern in der Hand.

Dunkle Kücheninsel mit gemaserter Naturstein-Arbeitsplatte als Unikat, dramatisches Seitenlicht
Unikat

Kein Stück wie das andere

Naturstein ist über Millionen Jahre gewachsen. Keine zwei Platten sind gleich, jede Maserung ist ein Original. Wenn du eine Granit- oder Marmorplatte aussuchst, suchst du buchstäblich genau dein Stück Stein aus.

Das ist der größte Unterschied zu einem bedruckten Dekor, das einen Stein nur nachahmt. Bei echtem Naturstein bekommst du ein Unikat, das in deiner Küche liegt und sonst nirgends auf der Welt noch einmal existiert.

Pflege

Pflege: einmal imprägnieren, dann genießen

Naturstein hat den Ruf, pflegeintensiv zu sein. Das stimmt so nicht. Was du machst: die Platte nach dem Einbau imprägnieren — eine Versiegelung, die in die Poren zieht und vor Flecken schützt. Das frischst du je nach Stein alle paar Jahre auf, mehr nicht.

Im Alltag reicht ein feuchtes Tuch und ein mildes Spülmittel. Was du vermeiden solltest: scharfe oder säurehaltige Reiniger, vor allem bei Marmor. Heiße Töpfe stellst du bei Granit direkt ab, bei Quarzkomposit lieber auf einen Untersetzer.

Quarzkomposit, Dekton und Keramik musst du übrigens gar nicht imprägnieren — die sind von Haus aus dicht. Welche Pflege deine Platte braucht, sagen wir dir bei der Übergabe ganz konkret.

Bei Thoki

So planen wir deine Steinplatte

Bei uns im Studio in Wörthsee fängt es an: Du siehst und fühlst die Materialien, wir gehen durch, was zu deiner Küche und deinem Alltag passt. Stein, Front, Gerät und Wein denken wir dabei zusammen, nicht als Einzelteile.

Hast du dich entschieden, kommt das Aufmaß — millimetergenau, damit Spüle, Kochfeld und Kanten am Ende exakt sitzen. Gefertigt wird die Platte in der Manufaktur in Augsburg, auf der CNC- und Wasserstrahlanlage. Dann wird sie bei dir eingebaut.

Studio Wörthsee, rund 25 Kilometer westlich von München. Am besten kommst du mit Termin, dann nehmen wir uns Zeit für dich — und ein Glas Wein gehört bei der Küchenplanung sowieso dazu.

Helle Küche mit Naturstein-Kücheninsel, Weinglas und Holzbrett, Tageslicht
Was Steinmetz Maier besonders macht

6 Gründe für Steinmetz Maier

Echter Naturstein, kein Dekor

Granit, Marmor, Quarzit — gewachsener Stein, kein bedrucktes Muster. Jede Platte ist ein Unikat, das es genau so kein zweites Mal gibt.

Manufaktur seit 1946

Familienbetrieb aus Augsburg, in dritter Generation. Seit fast 80 Jahren dreht sich bei Maier alles um Stein — vom Großvater bis zu Matthias Maier heute.

Aus eigener Produktion

CNC-Bearbeitungszentrum und Wasserstrahl im eigenen Haus. Zuschnitt, Ausschnitte für Spüle und Kochfeld, Kanten — alles millimetergenau gefertigt.

Auch Hightech-Oberflächen

Wenn du es pflegeleichter willst: Silestone (Quarzkomposit), Dekton und Keramik. Fleckenresistent, kratzfest, ohne Imprägnieren.

Maßanfertigung mit Aufmaß

Deine Platte wird genau für deine Küche gefertigt — mit Aufmaß vor Ort, damit am Ende jede Kante und jeder Ausschnitt sitzt.

Geplant bei Thoki

Stein, Küche und Wein aus einem Guss. Die Materialien siehst und fühlst du bei uns im Studio in Wörthsee, bevor du dich entscheidest.

Bei der Arbeitsplatte rate ich keinem zum Sparen. Die fasst du jeden Tag an, da liegt dein Leben drauf. Und echter Stein fühlt sich anders an als alles, was ihn nachmacht — kühl, schwer, ehrlich. Einmal die Hand draufgelegt, und die meisten wollen nichts anderes mehr.

Thomas Kirschner, Thoki
Thomas Kirschner — Gründer und Küchenplaner bei Thoki, Küche & Weinkonzept
FAQ

Häufige Fragen zu Steinmetz Maier

Was kostet eine Arbeitsplatte aus Naturstein?

Das hängt stark vom Stein ab. Günstigere Granite liegen oft im Bereich von ein paar hundert Euro pro Quadratmeter, seltene Marmore und exotische Quarzite deutlich höher. Dazu kommen Zuschnitt, Ausschnitte und Einbau. Eine grobe Hausnummer für deine konkrete Küche geben wir dir im Studio, wenn wir Material und Maße kennen.

Welcher Naturstein eignet sich am besten für die Küche?

Für den Küchenalltag sind Granit und Quarzit die robustesten: hart, hitzefest und unempfindlich. Marmor ist der Schönste, aber säureempfindlich und will mehr Pflege. Wenn du Marmor-Optik ohne die Empfindlichkeit willst, ist heller Quarzit oft die bessere Wahl. Wir gehen das mit dir am Muster durch.

Welche Nachteile hat eine Naturstein-Arbeitsplatte?

Drei Dinge: Sie ist schwer, die Unterschränke müssen das tragen; sie sollte einmal imprägniert und gelegentlich aufgefrischt werden; und Marmor reagiert empfindlich auf Säure. Dafür bekommst du ein Unikat, das Jahrzehnte hält. Granit und Quarzit nehmen dir im Alltag fast nichts übel.

Was ist besser: Keramik oder Naturstein?

Kommt darauf an, was dir wichtig ist. Keramik und Sinterstein wie Dekton sind extrem pflegeleicht, hitze- und kratzfest und brauchen keine Imprägnierung. Naturstein ist dafür ein gewachsenes Unikat mit einer Haptik und Tiefe, die kein technisches Material erreicht. Pflegeleicht oder lebendig — das ist die eigentliche Frage.

Was ist der Unterschied zwischen Dekton und Silestone?

Beide kommen vom selben Hersteller, Cosentino, sind aber unterschiedlich. Silestone ist ein Quarzkomposit aus Quarz und Harz — sehr gleichmäßig und pflegeleicht. Dekton ist ein Sinterstein, noch härter, hitzefester und sogar für draußen geeignet. Welches passt, hängt von Nutzung und Optik ab.

Muss man eine Naturstein-Arbeitsplatte imprägnieren?

Ja, echten Naturstein imprägnierst du nach dem Einbau einmal und frischst das je nach Stein alle paar Jahre auf. Die Versiegelung zieht in die Poren und schützt vor Flecken durch Öl, Wein oder Kaffee. Quarzkomposit, Dekton und Keramik musst du dagegen nicht imprägnieren — die sind von Haus aus dicht.

Ist eine Steinarbeitsplatte hitzebeständig?

Granit hält heiße Töpfe direkt aus, ohne Schaden. Sinterstein wie Dekton und Keramik ebenfalls. Quarzkomposit wie Silestone ist begrenzt hitzebeständig — hier nutzt du besser einen Untersetzer, weil das Harz bei großer Hitze leiden kann. Marmor verträgt Hitze, ist aber sonst empfindlicher.

Wie läuft die Planung einer Steinplatte bei Thoki ab?

Du kommst zu uns ins Studio in Wörthsee, suchst Material und Optik aus, und wir klären, was zu deiner Küche passt. Dann nimmt die Steinmetzmanufaktur Maier in Augsburg das Aufmaß, fertigt die Platte millimetergenau und baut sie ein. Einen Termin machen wir am besten vorher aus, dann haben wir Ruhe für dich.

Steinmetz Maier live erleben

Im Studio Wörthsee siehst du Material, Bedienung und Verarbeitung in echt. Kein Online-Vergleich ersetzt das Live-Erlebnis.